Jörg Magenau. Liebe und Revolution
Eine Geschichte von Sehnsucht, Aufbruch und Vergeblichkeit zwischen Berlin und Nicaragua
Paul lebt Mitte der 80er Jahre im linken Milieu West-Berlins. In den Lesekreisen und aktivistischen Zirkeln wird über die Revolution nachgedacht. Als er Beate trifft, entdeckt er die Liebe und muss erkennen, wie schnell sie einem entgleiten kann. Wie viele aus seiner Generation geht er nach Nicaragua, wo er hofft, sich nützlich machen zu können und Beate zu vergessen. In der Profanität des Revolutionsalltags zwischen Betonmischer und Hängematte deutet sich die Vergeblichkeit des politischen Kampfes an. Wäre da nicht die entschlossene Sigrid, deren Wesen ebenso rätselhaft ist, wie ihr plötzliches Verschwinden.
"Jörg Magenau erweist sich in diesem sensiblen, dokumentarischen Roman als ungemein genauer Analytiker des geistigen Klimas jener Ära, in der Europas kommunistische Systeme kollabierten"
Ulf Heise, mdr Kultur, 23. August 2023
Liebe und Revolution ist ein Epochen- und Generationenroman, der mitreißend erzählt, dass das Politische stets auch privat ist.
Jörg Magenau, geboren 1961 in Ludwigsburg, studierte Philosophie und Germanistik in Berlin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Feuilleton-Journalisten und schrieb u. a. Biographien über Christa Wolf, Martin Walser und die Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger. Bei Klett-Cotta erschien die literarische Reportage Princeton 66 und zuletzt sein erster Roman Die kanadische Nacht (2021) .
Eintritt: 7,- €, 5,- €
Prinzenstraße 85 EG
- 09.11.2023 20:00 Uhr
Reservierung info@buchhandlung-moritzplatz.de oder 030 61675270