Antiziganismus im Bildungsbereich. Am Beispiel Schulen und Kitas
Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA stellt am 2. April um 16:00 Uhr im Berliner Aufbau Haus ihre Kurzstudie zu Antiziganismus im Bildungsbereich vor. In dieser Studie kommt MIA zu dem Ergebnis, dass das Menschenrecht auf Bildung in Deutschland für Personen, die von Antiziganismus betroffen sind, systematisch und rassistisch fundiert eingeschränkt wird. Dies gilt vor allem für Sinti und Roma.
Wir möchten mit Ihnen über die Ursachen und Folgen von Antiziganismus im Bildungsbereich diskutieren. Zugleich wollen wir gemeinsam mit Ihnen neue Wege identifizieren, wie gegen antiziganistische Diskriminierung, Angriffe, Bedrohungen und Beleidigungen in Schulen und Kitas vorgegangen werden kann. Hintergrund ist das Ziel, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen herzustellen.
16:00 Uhr
Grußwort: Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma
16:15 Uhr
Vorstellung der Kurzstudie "Antiziganismus im Bildungsbereich. Am Beispiel Schulen und Kitas" Dr. Guillermo Ruiz Torres, Geschäftsführer von MIA-Bund
17:00 Uhr
Podiumsdiskussion zu Antiziganismus und Diskriminierung im Bildungssektor
Max Landero, Staatssekretär für Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt
Michelle Berger, Antidiskriminierungsberaterin und Vorstandsmitglied im Landesverband Deutscher Sinti und Roma Bayern
Violeta Balog, Stellvertretende Vorsitzende von Amaro Foro e.V.
Dr. Yücel Meheroğlu, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei MIA-Bund
Moderation: Dr. Anna Jocham, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei MIA-Bund
18:15 Uhr: Get-Together und Snacks
mit Anmeldung via info@mia-bund.de bis 26. März 2025
Prinzenstraße 84.2 OG 3 (via Oranienstraße)
- 02.04.2025 16:00 – 19:00 Uhr