drei Frauen am Arbeitstisch mit Papier und Laptop
IBAS Weiterbildungs-Zentrum
16.03.2023
10:00 - 17:00 Uhr

How to be an ally? Wie von Rassismus Betroffene im Alltag unterstützen?

seminar

In dem Workshop lernen Menschen ohne Rassismuserfahrungen bewusste sowie unbewusste Vorurteile gegenüber Schwarzen Menschen und People of Color (von Rassismus Betroffene) zu reflektieren. Dabei ist es wichtig, über eigene Privilegien zu sprechen und sich ihrer Wirksamkeit bewusst zu machen. Nur so kann es zu einer Stärkung von Betroffenen und einem Aufbruch von rassistischen und diskriminierenden Strukturen kommen. Allyship (Verbündetsein) ist ein wichtiges Konzept und theoretischer Bezugspunkt in der Auseinandersetzung mit den eigenen globalen Vorteilen. Im Workshop wird ein offener, diskriminierungsensibler Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten weißer Menschen in der Unterstützung von Rassismus-Betroffenen reflektiert werden. Es wird erarbeitet, wie Allyship aussehen könnte und wie konkret in Situationen agiert werden kann, um sich rassismuskritisch zu solidarisieren. 

Workshop-Leitung: Sabrina Rahimi, Sozialarbeiterin, Rassismuskritische Trainerin, Empowerment Trainerin, www.sabrinarahimi.com

Seminar in der Reihe EmPOWERment for all – Mach Dich stark! Empowerment und Antidiskriminierung 

Wer von Diskriminierung betroffen ist, soll sich dagegen stark machen können. Vernetzung, Engagement und „Powersharing“ (Macht teilen) sind bspw. Aspekte der Selbststärkung für die eigene „Gruppe“ / Community. 
Empowerment bedeutet nicht nur Selbstermächtigung, sondern auch Kampf gegen Diskriminierung auf individueller und struktureller Ebene. Es bedeutet, einen geschützten Raum zu haben, in dem mensch sich mit diskriminierenden Erfahrungen auseinandersetzen und austauschen kann, ohne dass eigene Rassismuserfahrungen angezweifelt oder verleugnet werden. Empowerment bedeutet Powersharing, die Bereitschaft also von Menschen ohne Rassismuserfahrungen, ihre Privilegien zu teilen, um Diskriminierung entgegen­zuwirken und bestehende Machtstrukturen zu verändern. Dies gilt bspw. für die stärkere Einbindung von Klienten:innen in die Organisation von kleineren Projekten und Angeboten der Sozialarbeit.
Die Reihe stellt alle Vielfaltsbereiche mit ihren Bedarfen und ihren Diskriminierungs­gefahren dar und ihren Möglichkeiten, durch Stärkung und inklusive Haltung besser vor Diskriminierung und Vorurteilen geschützt zu werden.

Diese Seminare richten sich an alle grundsätzlich Interessierten, besonders an Fachkräfte, Ehrenamtliche, Multiplikator:innen, Akteur:innen in der Sozialarbeit, im Bildungsbereich, in sozialen und kreativen Projekten. Die Teilnahme an allen Seminaren ist kostenlos.
Die Anmeldung ist ab sofort möglich mit einer kurzen E-Mail mit Namen, Arbeitsfeld, ggfs. Träger oder dergleichen an anmeldung@ibas.berlin

Die Reihe wird gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

 

Infos

Teilnahme kostenlos nach Anmeldung an anmeldung@ibas.berlin

Zugang

Prinzenstraße 84.1 OG 5

Weitere Termine
  • 16.03.2023 10:00 – 17:00 Uhr