Ch. Links Verlag

Der Ch. Links Verlag wurde am 1. Dezember 1989 gegründet. Damit gehörte er zu den ersten privaten Neugründungen im Osten. Während zunächst die Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte im Fokus stand, hat sich der Verlag in seinem dreißigjährigen Bestehen programmatisch zu einem allgemeinen politischen Sachbuchverlag entwickelt, der Bücher veröffentlicht, die historische Prozesse analysieren und gegenwärtige Debatten aufgreifen. Schwerpunkte liegen u.a. in der Untersuchung rechtsextremer Strukturen und der Beschäftigung mit autoritären Regimen im Ausland, in der Betrachtung von DDR-Geschichte und Transformationsprozessen Ostdeutschlands, dem lange unbeachteten Feld der kolonialen Vergangenheit Deutschlands, Verkehrs- und Umweltpolitik, historische Biographien. Dazu kommen militärgeschichtliche Reihen, Länderporträts oder die Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendiensts.


»Über unsere Bücher lässt sich streiten« lautet die Selbstbeschreibung des Verlages. Nie um des Streitens selbst willen, sondern um gesellschaftliche Prozesse anzustoßen. 
Zwischenzeitlich auf zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen, bringt der Verlag rund fünfzig Publikationen im Jahr heraus, die auf mehr als 200 Veranstaltungen in ganz Deutschland vorgestellt und diskutiert werden. Seit Anfang 2019 gehört der Ch. Links Verlag zur Aufbau-Gruppe.

Ch. Links Verlag
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