Patrice G. Poutrus. Umkämpftes Asyl

Online Buchvorstellung / Gespräch
Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Art. 16a Abs. 1 des Grundgesetzes

Beide deutsche Staaten nahmen das Recht politisch Verfolgter auf Asyl 1949 in ihre Verfassungen auf. Doch was bedeutete das konkret? 
Patrice Poutrus untersucht die Entwicklung des Asylrechts in Deutschland von der Nachkriegszeit über die Grundgesetzänderung von 1993 bis in die Gegenwart. Welche Konsequenzen ergaben sich aus dem sogenannten Asylkompromiss für das Anerkennungsverfahren, die Aufnahme von Geflüchteten und die europäische Migrationspolitik? Poutrus zeigt, dass es in der Asylrechtdebatte stets um grundlegende Fragen der politisch-moralischen Orientierung der deutschen Gesellschaft geht. Das Buch ist eine unentbehrliche Lektüre für all jene, die die Konflikte um Asyl und Flucht in den historischen Zusammenhängen verstehen möchten.

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Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Magedeburg
Stadtbibliothek Magdeburg
Breiter Weg 109
39104 Magdeburg

 

PRESSESTIMMEN

Für die deutsche Innenpolitik wünschte man sich, dass dort vor allem Poutrus' Faktenrekonstruktion gelesen würde. Sie müsste eigentlich über die politischen Lager hinweg Seufzen und Erkenntnis auslösen.
Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel

Es macht die Studie sympathisch, dass sie mit klarer innerer Haltung geschrieben ist und die Analyse darunter nicht leidet.
Dietmar Süß, Deutschlandfunk Kultur

Wer sich mit der Geschichte des Asyls in Deutschland näher befassen will, dem ist dieses Buch zu empfehlen.
Gerlinde Sommer, Thüringische Landeszeitung

Eine unverzichtbare Faktensammlung und Analyse.
Britta R. Kollberg, belltower.news

Patrice G. Poutrus hat einen lesenswerten Überblick zu den Asyldebatten in der Bundesrepublik vorgelegt.
Michael Mayer, H-Soz-Kult

Poutrus besticht in seinem Buch auf rund 250 Seiten durch eine klare Argumentation und eine noch klarere politische Haltung.
Johanna Neuhauser, FluchtforschungsBlog

Termine

Di 25.01.2022 | 19:30 Uhr